Thok, Modelljahr
Thok E-Bikes: Strategie gegen die Veröffentlichung nach Modelljahr

Warum Thok E-Bikes sich gegen das Modelljahr stellt

Thok E-Bikes: Strategie gegen die Veröffentlichung nach Modelljahr

In letzter Zeit wird viel über das sogenannte Modelljahr gesprochen. Zwei der US-Riesen der Radbranche, Cannondale und GT, haben beschlossen, ihre Strategie zu ändern und ihre Produktreihen nicht mehr mit der branchenüblichen Regelmäßigkeit zu erneuern. Thok E-Bikes fährt diese Strategie schon seit Markteintritt.
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Der Begriff Modelljahr bezeichnet den geplanten jährlichen Modellwechsel einer Fahrrad-Marke. Bei den meisten Herstellern ist zum Usus geworden, im Juni, also inmitten der Hochsaison, neue Produktreihen, neue Modelle, neue Farben oder geänderte Konfigurationen auf den Markt zu bringen. Der Nebeneffekt: Die aktuellen Modelle werden damit als „alt“ abgestempelt. In anderen Produktsektoren ist in dieser Hinsicht bereits ein Tendenzwandel zu beobachten: Zum Beispiel hat Giorgio Armani während der Corona-Pandemie die Modebranche dazu aufgefordert, einen Gang zurückzuschalten und neue Kollektionen in einem etwas langsameren Rhythmus herauszubringen. Auch in der Fahrradbranche wird viel über das Thema Modelljahr debattiert und die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Der kürzlich bekannt gewordene Entschluss der zwei US-Giganten, Cannondale und GT, wieder zu den alten Rhythmen zurückzukehren und neue Modelle erst zum Jahresende und nicht mitten in der Hochsaison zu präsentieren, hat diese Diskussion zusätzlich belebt. Thok E-Bikes ging diesen Weg schon seit seinem Markteintritt im Jahr 2017.

Thok gegen das Modelljahr

Schon von Beginn an hatte sich der Hersteller gegen die Strategie des Modelljahrs ausgesprochen. Eine Entscheidung, die das Thok-Team ganz bewusst getroffen hatte. Thok ist für sein innovatives Handeln bekannt, das sich aber nicht allein auf seine Produktentwicklungen beschränkt, sondern auch seine Unternehmensstrategie betrifft.

Die Gründe für diesen Entschluss sind vielfältig. Vor allem weist Thok darauf hin, dass die Modelljahre nicht immer tatsächliche, aus technischen Gründen erkennbare Änderungen an den Bike-Modellen bedeuten würden. Sehr oft bestehe die Neuerung am „neuen“ Modell nur aus einer geänderten Farbgebung, was aber trotzdem zur Folge habe, dass ein vielleicht nur wenige Monate zuvor neu erschienenes Fahrradmodell dadurch als überholt gelte. Ein Vorgehen, das nicht sehr rücksichtsvoll gegenüber dem Käufer und seiner Investition sei.

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Performance First

Die Devise von Thok lautet Performance First – also „Leistung geht vor“: Bei Thok wird nur erneuert, wenn es erforderlich ist, daraus eine tatsächliche technologische Bereicherung des Marktes entsteht und die neuen Lösungen einen effektiven Mehrwert bedeuten. Das Thok-Team entscheidet mit größter Autonomie, ohne sich von gängigen Schemata der Branche beeinflussen zu lassen.

Man kann sich also darauf verlassen, dass neue Modelle bei Thok auch tatsächlich technisch hochwertigere Räder sind. Der Schwerpunkt bei Thok E-Bikes lag und liegt auf den Leistungen und nicht auf Marktstrategien.

So gilt bei Thok: Wenn ein Bike gut funktioniert und keine bahnbrechenden technischen Innovationen auf den Markt gekommen sind, die eine Änderung rechtfertigen, gibt es keinen Grund, das Bike zu ändern. Zudem ist es ethisch nicht korrekt, ein Bike-Modell als die Neuheit des Jahres zu präsentieren und zu verkaufen, wenn es sich eigentlich dabei in technischer Hinsicht um dasselbe Modell mit nur kleinen und irrelevanten Änderungen handelt, so die Macher von Thok. Die Bikes werden dadurch vorsätzlich und vorzeitig um ein Jahr älter gemacht.

Die Marktentwicklung des E-Bikes im Jahr 2020

Thok Limited Editon

Keine Modelljahre bedeutet, die Bikes verlieren nicht frühzeitig ihren Wert und altern langsamer. Trotzdem kommen auch die anspruchsvollsten und detailverliebtesten Biker bei Thok nicht zu kurz: Für sie gibt es die Limited-Edition-Bikes.

Die Modelle der Limited Edition (auch LTD) werden nur in einer sehr geringen Stückzahl, personalisiert, mit Komponenten der obersten Qualitätsgruppe und spezifischer Farbgebung produziert, in Italien zusammengebaut und gefinisht. Sie sind wahre Traum-Bikes, die schon fast Kult-Status einnehmen und das Zeug zum Sammlerstück haben. Ihre geometrischen Eigenschaften entsprechen der laufenden Standardversion, wobei sie dieser nicht etwa Konkurrenz machen, sondern sie vielmehr aufwerten sollen.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass Thok seine Modelle nie erneuert: Die brandneuen Modelle MIG 2.0 und TK01, die Thok Anfang Juli dem Markt präsentiert hat, sind der Beweis dafür. Doch geschieht dies nur, wenn signifikante Innovationen oder das Entstehen eines neuen Biketyps die Änderungen der bestehenden Modelle rechtfertigen.

Thok MIG-ST im bikesport e-mtb-Test

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