E-All-Mountain, Definition, Begriffsklärung
Was ist ein E-All-Mountain-Fully? Definition, Eigenschaften, Begriffsklärung

Was macht ein E-All-Mountain aus?

Was ist ein E-All-Mountain-Fully? Definition, Eigenschaften, Begriffsklärung

Was ist ein E-All-Mountain-Fully? Wer sollte sich ein E-All-Mountain kaufen? Welchen besonderen Eigenschaften zeichnet es aus? Definition, Begriffsklärung und Kaufberatung.
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Was macht ein E-All-Mountain aus? Definition, Begriffsklärung, Geometrie

Mit der Geometrie des E-All-Mountain streben die Hersteller eine top Balance aus effektivem Vortrieb bergauf sowie gesunder Laufruhe und spielerischem Handling bergab an. 74° bis 77° steil steht der Sitzwinkel deshalb, was satten Druck auf Pedal und Lenker für raschen Vortrieb erzeugt.

Ein ausreichend langer Hauptrahmen (Reach, je nach Körperproportionen gewählt, ca. 450 – 490 mm; Fahrer/Rahmengröße: ca. 1,80 m/L) erlaubt sicheres Manövrieren, gewinnt das Gelände stark an Gefälle. Der Lenkwinkel steht 65° bis 66.5° flach, was Laufruhe bei Toptempo bergab garantiert.

Wer sollte sich ein E-All-Mountain-Fully kaufen?

Knapp formuliert: E-MTBer, die bergauf wie -ab viel Fahrspaß erleben wollen, jedoch nicht die üppigen Federwege und progressiven Geometrien   langhubiger E-Enduros brauchen. Die Langversion: Fahrer, die am Volant ihres E-MTBs gern in knackige Tourenabenteuer starten und von Höhenmeterprofil wie Abfahrten herausgefordert werden wollen.

Dazu brauchen sie ein E-MTB, für das selbst anspruchsvolle Touren in schrofferem, alpinem Geläuf locker möglich sind. In Downhills vermittelt ihr Traumrad per solider Fahrwerksreserven und breiter Pneus viel Sicherheit.

E-All-Mountains im Test

Charakteristika und Eigenschaften bei einem E-All-Mountain

Rahmen

Gefertigt aus Alu oder Carbon. Das Leichtmetall Alu punktet mit gutem Preis-Leistungsverhältnis sowie Steifigkeit. Carbon-Chassis können, gekonnt umgesetzt, steif und leicht sein.

Lenker/Vorbau

Für optimale Bikekontrolle und viel Fahrspaß in technisch diffizilen Trails finden kurze Vorbauten (meist 40 bis 60 mm) sowie breite Lenker ab 760 – 800 mm Verwendung.

Federung

Satte Traktion selbst in  verblocktem, grobem Gelände stellen Federgabeln und Hinterbauten/ Federbeine bereit, deren Federweg zwischen 130 und 160 mm variiert. Per Verstellhebel an Federgabel/Dämpfer kann die Federung häufig gestrafft, der Vortrieb auf leichtem Schotter erhöht werden.

Laufräder

Sowohl höheres Gewicht des E-AM als auch felsige Downhills strapazieren die Laufräder. Daher sind Achsen und Freilaufkörper verstärkt, die Felgen sehr breit (Maulweite: 30 – 40 mm).

Bremsen

Steile und lange alpine Abfahrten setzen die Bremsen von E-AMs hohen Belastungen aus. Ideal geeignet sind daher 4-Kolben-Bremsen mit 200/203-mm-Bremsscheiben.

Schaltung

Lange, teils steile Anstiege und die unterschiedliche Fitness verlangen nach  großer Übersetzungsbandbreite und leichten Berggängen. Das bieten vor allem 1 x 12-Schaltungen.

Reifen

Gefragt: gripstarke Profil-Pneus, die auf allen  Untergründen funktionieren, den Motorschub auf den Boden bringen. Breiten?   2.6“ – 2.8“ (27.5“); 2.4“ – 2.6“ (29“).

Variostütze

Per Variostütze mit 125 bis 175 mm Hub wird der Sattel vor Downhills vom Lenker aus fix abgesenkt – so wachsen Fahrsicherheit und Spaß! Der Wunschrahmen muss der Stütze genug Einstecktiefe bieten, um die komplette Absenkung zu nutzen.

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